COINTELPRO Techniken zur Verwässerung, Irreführung und Kontrolle eines Internet-Forums

Es existieren verschiedene Techniken für die Kontrolle und Manipulation eines Internet-Forums, egal was oder wer dort vertreten ist. Wir werden jede Technik vorstellen und zeigen, dass nur eine minimale Anzahl von Agenten dazu verwendet werden kann, um letztendlich effektiv die Kontrolle über ein „unkontrolliertes Forum“ zu erlangen.

Technik #1 – FORUM SLIDING

Wenn ein sehr sensibles Posting von kritischer Natur in einem Forum gepostet wurde, kann es durch „Forum Sliding“ sehr schnell aus der Öffentlichkeit entfernt werden. Bei dieser Technik wird eine Reihe von nicht zusammenhängenden Postings ohne viel Aufsehen im Forum vorpositioniert und man lässt sie dort „altern“. Jedes dieser irreführenden Forumspostings kann nach Belieben aufgegriffen werden, um einen „Forum Slide“ auszulösen. Die zweite Voraussetzung ist, dass mehrere Fake Accounts existieren, auf die zurückgegriffen werden kann, um sicherzustellen, dass diese Technik nicht der Öffentlichkeit preisgegeben wird. Um einen „Forum Slide“ auszulösen und das kritische Posting aus der öffentlichen Wahrnehmung zu spülen, muss man sich einfach nur mit den realen und Fake-Accounts anmelden und auf vorpositionierte Postings mit einem einfachen 1- oder 2-zeiligen Kommentar ‚antworten‘. Das bringt das belanglose Posting an die Spitze der Forumsliste, und das kritische Posting ‚rutscht‘ auf der Titelseite nach unten und schnell aus der öffentlichen Wahrnehmung. Obwohl es schwierig oder unmöglich ist, das Posting zu zensieren, ist es jetzt in einem Meer aus nichtssagenden und unnützen Postings verloren. Dadurch ist es erfolgreich und die Leser des Forums werden weiterhin über unzusammenhängende Dinge und Nichtigkeiten lesen. Continue reading

Milton Friedman: Interview über den Drogenkrieg

Das Folgende ist ein Auszug aus „Friedman & Szasz über Freiheit und Drogen“. Er stammt aus einem Interview aus dem Jahr 1991 von „Amerikas Drogenforum“, eine Talkshow über nationale öffentliche Angelegenheiten, die auf öffentlich-rechtlichen TV-Sendern gezeigt wird. Randy Paige ist ein Emmy-Preisgekrönter Drogenreporter aus Baltimore, Maryland; Professor Milton Friedman ist seit 1977 ein Senior Research Fellow am Hoover Institut für Krieg, Revolution und Frieden in Stanford und wird als Anführer der Chicagoer Schule für montäre Ökonomie verstanden. Professor Friedman gewann den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften im Jahr 1976 und ist auch der Empfänger der National Medal of Science und der Presidential Medal of Freedom der US-Regierung im Jahr 1988.


Paige: Behandeln wir zunächst die Frage über die Legalisierung von Drogen. Wie sehen sie, dass sich Amerika unter diesem System zum Besseren wandelt?

Friedman: Ich sehe Amerika mit der Hälfte der Anzahl der Gefängnisse, mit der Hälfte der Anzahl an Häftlingen, mit 10.000 weniger Tötungsdelikte pro Jahr, Innenstädte, in denen es eine Chance für diese armen Leute gibt, ohne Angst um ihr Leben zu leben, ehrbare Bürger, die jetzt Süchtige sind und nicht mehr kriminalisiert werden, um an ihre Droge zu gelangen, die in der Lage sind, sich Drogen zu beschaffen, bei denen sie sich der Qualität sicher sein können. Wissen sie, das Gleiche ist unter dem Alkoholverbot passiert, was jetzt geschieht.

Bei der Alkoholprohibition gingen die Toten durch Alkoholvergiftung, durch Vergiftung mit Dingen, die dem geschmuggelten Alkohol beigemengt wurden, stark nach oben. In ähnlicher Weise gingen unter der Drogenprohibition die Todesfälle durch Überdosierung und durch verfälschte Substanzen nach oben. Continue reading

Robert F. Beaudine: Kulturmarxismus – Der Untergang der Sprache

Von Robert F. Beaudine –  Oktober 2011


Im Lauf der Geschichte wurden Ideen für Gutes und für Schlechtes eingesetzt. Sie haben auch zum größten Übel geführt – Krieg. Dies wird in der Sprache einer Nation reflektiert.

Ende 1932 lag Deutschland im Umbruch. Die Arbeitslosenrate stieg auf 43%. Als die Nazis an die Macht kamen, entstanden neue Ideen; neue Wörter wurden eingeführt; alte Wörter wurden verworfen und andere geändert. „Juden verboten“ wurde zu einer populären Phrase, da die Juden für all die Übel verantwortlich gemacht wurden. Ihnen wurden grundlegende Bürgerrechte verweigert und die meisten Aktivitäten waren ihnen verboten.

Im Jahr 1933, als Hitler mit dem „Ermächtigungsgesetz“ die Macht konsolidierte, wurde moderne Kunst und Architektur verurteilt. Viele Künstler flohen aus ihrer Heimat, als die Kunst zu einem Werkzeug des Regimes wurde. Der Reichstag wurde privat als der teuerste Gesangsverein verspottet, weil die Mitglieder Lobeshymnen auf den Führer sangen.

Der Nazi-Propagandaminister, Josef Göbbels, definierte die neue Ordnung und sagte die Folgen voraus: „Wenn ich das Wort ‚Kultur‘ höre greife ich nach meiner Pistole.“

Das Regime war „faschistisch“, ein Wort, das im Jahr 1921 geprägt wurde. Dies verdeckte ihre Ideologie – „Nationalsozialismus“ – ein cleverer Begriff, der einigermaßen angenehm für ihre Kollegen in der Rüstung und in der Industrie war. Sie verkürzten das auf „Nazi“, um ihren Ursprung noch mehr vor der Welt zu verstecken. Wenn Wissenschaftler behaupten, dass dieses Regime extrem rechts war, dann wurden sie entweder getäuscht oder sie sind unehrlich.

Unter den Nazis waren die prominenten Persönlichkeiten sehr belesen. Goebbels prahlte mit seiner Bibliothek, die alle Werke von Edward Bernays enthielt, vor allem seine Propaganda. Er implementierte Bernays Programm mit großem Erfolg. Als dies nach dem Krieg entdeckt wurde, wurde Propaganda als P.R. neu definiert, als Public Relations. Continue reading

Milton Friedman: Der Krieg gegen Drogen als sozialistisches Unternehmen

Aus: Friedman & Szasz on Liberty and Drugs, edited and with a Preface by Arnold S. Trebach and Kevin B. Zeese. Washington, D.C.: The Drug Policy Foundation, 1992.

Kapitel 7

Dieses Kapitel ist aus Prof. Friedmans Grundsatzrede von der 5. Internationalen Konferenz zur Reform der Drogenpolitik in Washington D.C., vom 16. November 1991


Im Jahr 1972, vor fast 20 Jahren, begann Präsident Nixon einen Krieg gegen Drogen – die erste intensive Bemühung, das Verbot von Drogen durchzusetzen seit dem ursprünglichen Harrison-Act. Zur Vorbereitung auf dieses Gespräch heute habe ich die Kolumne wieder gelesen, die ich in Newsweek publizierte, in der ich seine Handlung kritisierte. Nur sehr wenige Wörter in dieser Kolumne müssten verändert werden, um sie heute zu veröffentlichen. Das Problem war damals hauptsächlich Heroin und die Hauptquelle für des Heroins war Marseilles. Heute ist das Problem Kokain aus Lateinamerika. Abgesehen davon hat sich nichts geändert. Continue reading

Von Delegationskaisern und Liquid-Democrazy in der Piratenpartei Österreichs

Nein, in der Überschrift befindet sich kein Rechtschreibfehler. Wie die Piratenpartei Österreichs zu ihren Abstimmungsergebnissen kommt, ist in der Tat ein wenig „crazy“. So nutzt sie zur Meinungsfindung eine Software namens „Liquid“. Eigentlich hieß die Software einmal „Liquid Democracy“, wurde aber vom einem Piraten namens Lava weiterentwickelt, sodass sie nun nur noch „Liquid“ heißt.

Liquid (Democracy) ist eine Software, um möglichst vielen Leuten Zugang zu Abstimmungen zu ermöglichen und daraus einen möglichst breiten Konsens herzustellen. Zentrales Feature von Liquid: Man kann in bestimmten (oder auch allen) Themenbereichen, in denen man selbst nicht so gut bewandert ist, auf einen Kollegen delegieren, den man in diesem Bereich für kompetent hält. Was aber von manchen als Feature gesehen wird, kann auch leicht als Bug wahrgenommen werden. Continue reading

Digitale Demenz — Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer an der DHBW Stuttgart

[www.youtube.com/watch?v=FnDEF7Aw9HI]

Review von Rüdiger Plantiko

Ein sehr lebendiger, gut nachvollziehbarer, für Laien verständlicher Vortrag über neuere  Ergebnisse der Hirnforschung.

Es ist demnach erwiesen, dass die Mediennutzung im Kindheits- und Jugendalter einen – je nach täglicher Nutzungsdauer – retardierenden bis katastrophalen Einfluss auf die Bildung von Jugendlichen hat (Bildung im weitesten Sinne verstanden als die allseitige Ausbildung der im Menschen angelegten Begabungen und Fähigkeiten).

Gedächtnisleistung, Wortschatz, Kreativität, Intelligenz, Sozialkompetenz, Lesekompetenz u.v.a.m. leiden, wenn Kinder und Jugendliche nicht über die altbewährte Dreiheit von „Herz, Hand und Hirn“ lernen, sondern die reale, körperliche, „nichtvirtuelle“ Ebene zu kurz kommt. Continue reading

Amelia Andersdotter – Wie du dabei helfen kannst, das EU-Urheberrecht zu reparieren

von torrentfreak.com

Am 16. Juni 2015 wird das EU-Parlament darüber abstimmen, wie sich die EU-Urheberrechtsreform entwickeln wird. Auf dem Tisch liegen all die vernünftigen Vorschläge: File-Sharing legalisieren, Peer-to-Peer fördern und Technologien ermöglichen, die transparent und nachvollziehbar sind. Aber all die unvernünftigen Vorschläge sind ebenfalls da: strengere Gesetze, die Menschen bestrafen! Wenn die Leute nicht bestraft werden — dann werden ihre Service-Provider bestraft, bis die Menschen von ihren Service-Providern durch untragbare technische Normen und digitale Schlösser in Käfige eingesperrt werden.

copyright-brandedDie Pro-Urheberrecht-Lobbys gehören zu den am besten organisierten der ganzen Welt, gleich hinter den Lobbys der Tabakkonzerne. Sie versammeln ihre Mitarbeiter und Auftragnehmer und erzählen ihnen, dass echte Menschen und echte Internet-Nutzer ihnen Schaden zufügen wollen.

Als ich noch im EU-Parlament war wurde ich einmal von einer jungen Mutter mit zwei Kindern besucht, die sich gefragt hat warum ich versuche, ihre Kinder ohne Nahrung und ohne Bildung auf die Straße zu setzen. Sie war eine Drehbuchautorin für den sich aus Steuergeldern finanzierenden deutsch-französischen Fernsehsender ARTE. Continue reading

Wir machen was – Transkript Vienna.at Interview mit WIEN ANDAS [sic] Spitzenkandidatin Juliana Okropiridse

Link zum Originalinterview

Vienna.at: Wir begrüßen heute bei uns im LIVE-Interview Juliana Okropiridse, die Spitzenkandidatin von Wien Andas. Wir freuen uns, dass sie kommen konnten.

Juliana Okropiridse: Hallo. Danke für die Einladung. *lacht*

Vienna.at: Wien Andas ist ja als Zusammenschluss von 4 Parteien entstanden: KPÖ, Piratenpartei, Plattform der Unabhängigen und ECHT GRÜN. Wie wie viel von den einzelnen Parteien steckt noch in Wien Andas drinnen?

Juliana Okropiridse: Hm, da muss ich erstmal dazusagen, dass die Plattform der Unabhängigen gar keine Partei ist sondern einfach ein Zusammenschluss von Leuten, die sich rund um die Europawahl, wo wir als Europa Anders angetreten sind. Gegründet haben wir uns, halt seitdem haben sie sich immer mehr verfestigt als gemeinsame Plattform einfach für Leute, ähem … und … bei der Europawahl war ja auch noch der WANDEL dabei, der ist diesmal nicht dabei und ich denk, dass sehr sehr viel natürlich in diesem Bündnis von den einzelnen Parteien steckt, und, äh, vor allem die KPÖ und die Piratenpartei sind die Parteien, die bundesweit halt Leute haben in ganz Österreich. ECHT GRÜN ist ja nur aus einem Bezirk und ich denke wir haben halt sowohl bei der Europawahl als jetzt auch für die Wienwahl einfach eingesehen, dass wir sehr viel Überlappungen haben, rein programmlich und auch ideologisch, äh, und dass es deswegen sehr viel Sinn macht natürlich gemeinsam anzutreten, äh, die Kräfte halt irgendwie zusammenzuführen und nicht da gegeneinander zu ringen. Und ich bin nach wie vor sehr sehr froh mit der Entscheidung weil ich denke, dass es wahnsinnig gut funktioniert und glaub auch, dass es die pragmatischte und schönste und angenehmste Lösung für alle Beteiligten ist und dass die Motivation innerhalb der einzelnen Parteien und Teile dieser Plattform wieder gestiegen ist und wir immer mehr Leute dazugewinnen, die auch als unabhängige Personen, also die an keinem von dieser Dinge beteiligt sind, sich aber an Wien Andas beteiligen wollen und da einen aktiven Beitrag leisten was ich sehr sehr schön finde. Continue reading