Pledge2019.eu – Wenn Soros-Verbündete die Soros-Agenda unterstützen

Rund um „Uploadfilter“ und Artikel 13 existiert eine neue Kampagne namens Pledge2019.eu von Epicenter.works aus dem von George Soros finanzierten EDRi-Umfeld. Bei der Aktion geht es darum, Politiker vor den Karren zu spannen und zu promoten, die gegen Artikel 13 stimmen werden.

Dazu wird noch die mehr als umstrittene Change.org-Kampagne verlinkt, was einmal mehr zeigt, dass es Epicenter.works nicht um Datenschutz, sondern um Populismus und Klicks geht. An Change.org ging 2016 die Negativ-Auszeichnung Big Brother Award, verliehen vom Soros-nahen Verein Digitalcourage e.V. (Ex-FoeBud). Eigentlich ein Treppenwitz, wo hat Herr Soros seine Finger nicht im Spiel?

Der Zweck der Kampagnenseite Pledge2019.eu scheint zweierlei zu sein. Erstens soll man sich einen Überblick darüber verschaffen können, welche MEPs bereits zugesagt haben, gegen Artikel 13 zu stimmen. Zweitens soll man die MEPs, die noch nicht versichert haben, dagegen zu stimmen, per Anruf davon überzeugen, es doch zu tun. Hierzu bietet Epicenter.works ein kostenloses Tool von Twilio auf der Webseite an, um direkt telefonisch zum MEP-Büro Kontakt aufzunehmen. Besonders pikant: Der User kann seine „eigene“ Rufnummer in einem Freitext-Feld eingeben und per DropDown sein eigenes Land einstellen.

Theoretisch ist es also möglich, dass z.B. viele Tausend deutschsprachige Amerikaner über diese Webseite die deutschen MEPs anrufen und diese bitten, gegen Artikel 13 zu stimmen. Nur glaubt das Büro des MEPs, dass diese Anrufe aufgrund der von Pledge2019.eu gefakten deutschen Telefonnummer auch wirklich von seinen (potentiellen) Wählern stammen, obwohl es sich nur um Astroturfing aus den USA handelt.

Die Webseite bietet sogar die Möglichkeit, sich automatisch regelmäßig mit MEPs verbinden zu lassen, um ihnen etwas über Artikel 13 vorzuheulen. So soll das Thema größer aufgeblasen werden, als es tatsächlich ist. Man könnte es auch „versuchte Manipulation von gewählten Volksvertretern“ nennen. Diese Vorgehensweise reiht sich nahtlos in die Saveyouinternet.eu-Kampagne von letztem Sommer ein, wo zahlreiche MEPs schon über vorgefertigte SPAM-Mails klagten bzw. über Gesprächsleitfäden berichteten, die die Anrufer benutzt hätten. Näheres dazu im Beitrag „Anatomie eines Polithacks“ von webschauder.de.

Und wäre die Sache noch nicht absurd genug, prangt doch folgender Satz in riesigen Lettern auf der Pledge2019.eu Webseite:

Dies ist eine unabhängige Kampagne ohne Unterstützung von Google oder anderen Internetkonzernen

Ja eh. Also nicht direkt. Google ist halt nur wie fast alle anderen Internetriesen Mitglied der Lobbyvereinigung Computer & Communications Industry Association (CCIA) in Washington DC. Und diese Lobbyvereinigung finanziert im Wesentlichen gemeinsam mit der Open Society Foundation (OSF = George Soros) die Adhoc-Koalition Copyright for Creativity (C4C). Und Mitglied bei dieser C4C-Koalition ist EDRi, wo wiederum Epicenter.works Mitglied ist. Aber Google und andere Internetkonzerne haben überhaupt nichts damit zu tun. Also, wirklich nicht! Ich schwöre!

Und natürlich sind so gut wie alle MEPs, die sich schon auf pledge2019.eu eintragen haben lassen, rein zufällig auf der Liste der verlässlichen Verbündeten von George Soros im Europäischen Parlament, die vor einigen Jahren von Kumquat Consulting angefertigt wurde. Es folgt eine Liste mit allen Zusagen der Volksverräter Volksvertreter, die sich bereits auf der völlig unabhängigen Kampagnenseite, die so überhaupt nichts mit Google und anderen Internetkonzernen gemein haben will, eingetragen haben (Stand 26.02.2019):

  • AUT – Michel Reimon (Soros-Grüner)
  • AUT – Monika Vana (Soros-Grüne)
  • AUT – Josef Weidenholzer (Soros-Roter)
  • AUT – Evelyn Regner (Soros-Rote)
  • EST – Yana Toom (Soros-Alde)
  • FRA – Eva Joly (Soros-Grüne)
  • DEU – Evelyne Gebhardt (Soros-Rote)
  • DEU – Terry Reintke (Soros-Grüne)
  • DEU – Ska Keller (Soros-Grüne)
  • DEU – Ismail Ertug (Soros-Roter)
  • DEU – Julia Reda (Soros-Piratin)
  • DEU – Martina Michels (DDR-Linke, Nachrückerin von Lothar Bisky)
  • DEU – Tiemo Wölken (Nachrücker für Matthias Groote, Soros-Roter)
  • DEU – Cornelia Ernst (Soros-Linke)
  • DEU – Nadja Hirsch (Nachrückerin von Alexander Graf Lambsdorff, Soros-Alde)
  • DEU – Sven Giegold (Soros-Grüner)
  • DEU – Martin Sonneborn
  • ITA – Isabella Adinolfi (5-Sterne)
  • NLD – Marietje Schaake (Soros-Alde)
  • POL – Michal Boni
  • PRT – Marisa Matias (Soros-Linke)
  • ESP – Ramon Tremosa Balcells (Soros-Katalane)
  • SWE – Max Andersson (Grüner)
  • GBR – Molly Scott Cato (Soros-Grüne)

Update 04.03.2019

  • AUT – Karoline Graswander-Hainz (Nachrückerin von Jörg Leichtfried, Mr. Bean der SPÖ)
  • AUT – Thomas Waitz (Nachrücker von Loony Lunacek, Soros-Grüne)
  • AUT – Eugen Freund (Soros-Roter)
  • AUT – Karin Kadenbach (SPÖ)
  • HRV – Davor Škrlec (Soros-Grüner)
  • DNK – Rina Ronja Kari (Soros-Linke)
  • FIN – Liisa Jaakonsaari (Sozialistin)
  • DEU – Romeo Franz (Nachrücker von Jan Philip Albrecht, Soros-Grüner)
  • DEU – Klaus Buchner (Soros-Grüner)
  • DEU – Reinhard Bütikofer (Grüner)
  • DEU – Petra Kammerevert (Sozialistin)
  • DEU – Dietmar Köster (Sozialist)
  • DEU – Martin Häusling (Grüner)
  • DEU – Sabine Lösing (Soros-Linke)
  • DEU – Jörg Meuthen (AfD)
  • DEU – Maria Noichl (Sozialistin)
  • DEU – Arne Lietz (Sozialist)
  • DEU – Helmut Scholz (Soros-Linker)
  • DEU – Martin Schirdewan (Nachrücker von Fabio De Masi, Soros-Linker)
  • DEU – Birgit Sippel (Soros-Sozialistin)
  • DEU – Thomas Händel (Soros-Linker)
  • DEU – Gabriele Zimmer (Soros-Linke)
  • DEU – Arne Gericke (Familien-Partei)
  • DEU – Michael Detjen (Nachrücker von Jutta Steinruck, Soros-Sozialistin)
  • DEU – Arndt Kohn (Nachrücker von Martin Schulz, Soros-Sozialist)
  • DEU – Norbert Neuser (Soros-Sozialist)
  • DEU – Susanne Melior (Sozialistin)
  • DEU – Martina Werner (Sozialistin)
  • DEU – Kerstin Westphal (Sozialistin)
  • IRL – Nessa Childers (Sozialistin)
  • IRL – Luke Ming Flanagan (Linker)
  • ITA – Fabio Massimo Castaldo (5-Sterne)
  • LVA – Andrejs Mamikins (Sozialist)
  • LUX – Tilly Metz (Nachrückerin von Camille Giro, Grüner)
  • NLD – Dennis de Jong (Soros-Linker)
  • NLD – Anja Hazekamp (Tierschutz-Partei)
  • NLD – Anne-Marie Mineur (Soros-Linke)
  • NLD – Judith Sargentini (Soros-Grüne)
  • NLD – Bas Eickhout (Grüner)
  • POL – Lidia Joanna Geringer de Oedenberg (Sozialistin)
  • POL – Adam Gierek (Sozialist)
  • POL – Bogusław Liberadzki (Soros-Sozialist)
  • POL – Janusz Zemke (Sozialist)
  • SVK – Richard Sulík (Liberaler)
  • SVN – Igor Šoltes (Grüner)
  • ESP – Ana Miranda (Sozialistin)
  • SWE – Fredrick Federley (Soros-ALDE)

Am 23.3.2019 sind in ganz Europa Demos angesetzt, was wohl eine Neuauflage der gutbesuchten ACTA Demos aus dem Jahr 2012 bedeuten soll. Die #Saveyourinternet-Demos von vergangenen Sommer waren ja eher ein Reinfall und haben klar gezeigt, dass die Proteste genau der Fake waren, der ihnen von ihren Gegner vorgeworfen wurde. Siehe hierzu die Kommentarspalte dieses Netzpolitik.org Artikels:

Mal echt, mit diesen Knieschuß hat Reda selbst den eindrücklichen Beweis erbracht, dass die Kampagne exakt der Fake ist, den die Kritiker der Protest Simulation vorgebracht haben.


Es gibt in etwa folgende Zählungen. In Berlin, als Flagship Veranstaltung mit J. Reda max. 150 ( wohl eher weniger, da halt Touris mit rumstanden ) , in HH 44 incl. Kinder , in Stuttgart ca 3 – 5 , in Wien ca. 30, aus Köln und München gibt es weder Meldungen noch Fotos, vermutlich war da schlicht niemand. Macht großzügig nach oben gerundet ca. 300 im deutschsprachigen Raum. Aus anderen EU Städten gibt es keine Meldungen, vermutlich ist da ebenso nichts passiert. Es fehlen somit 999.750 Protestler, um das Ziel von J. Reda, den Protest als real und nicht als BOT Fake zu belegen, gerecht zu werden. Tatsächlicher Umkehrschluß aus diesem Knieschuß, die Kampagne #saveyouinternet ist BOT genierte Fake , ergänzt durch zur Verfügung gestellte Bequemlichkeit, um eine uniformierte Masse per einfachen Mausklick zu einer Protestbewegung“ aufzublasen. Das wird in Brüssel wahrgenommen werden. Eigentlich war die Pleite vorhersehbar. Nebenbei ein Beweis dafür, wie weit man sich , hier Reda, mit Bubble Kommunikation von der Realität entfremden kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*