Die „virtuelle Ökonomie“ bedeutet das Ende der Freiheit

von Brandon Smith, am 13. Dezember 2017

Es gibt eine einfache Regel, die man befolgen muss, um die tragische Geschichte der Volkswirtschaften zu verstehen: Man sollte niemals blindes Vertrauen in ein System haben, das auf einem vom Establishment geschaffenen Fundament aufbaut. Man sollte meinen, dass dies kein schwer zu begreifendes Konzept wäre, wenn man bedenkt, dass wir so viele Beispiele für kontrollierte Volkswirtschaften haben und über die Jahrhunderte hinweg auf sie verweisen, aber in unserer Zeit ist der Reiz einer virtuellen Welt mit Versprechungen von endlosem Reichtum und Leichtigkeit überwältigender als je zuvor.

Ja, ich beziehe mich in erster Linie auf die „Tulpen-Manie“ der Kryptowährungen (Sorry, Bitcoiners, die Beschreibung passt zu gut, sie wird nicht verschwinden), aber nicht nur. Ich beziehe mich auch auf ein weitreichenderes Problem, von dem Kryptowährungen nur eine bloße Reflexion sind. Nämlich die Tatsache, dass die Menschheit schnell aus den Augen verliert, was eine echte Wirtschaft ist und was sie leisten soll. Und aufgrund dieser Tatsache gedeihen diese Kryptowährungen. Continue reading

Karl Marx und die Vermutung einer „richtigen Seite“ der Geschichte

von Richard M. Ebeling, am 5. Juni 2017

Eine der gebräuchlichsten Phrasen, die man von jenen hört, die sich selbst als „links“ verorten, ist die Behauptung, dass eine Person oder eine bestimmte Art der Politik „rechts“ sein soll oder nicht. Es ist beinahe zu einem Mantra für diejenigen geworden, die bei Ideen oder in der Politik anderer Meinung sind, diese hassen oder sich davor fürchten, weil sie im Allgemeinen von jemanden vorgeschlagen wurden, der politisch „rechts“ ist.

Die Idee dahinter ist, dass sich die „Geschichte“ in eine bestimmte Richtung bewegt, hin zu bestimmten spezifischen Zielen und gesellschaftlichen Formen, wobei jeder Schritt im historischen Prozess eine „höhere“ und „bessere“ Stufe oder Ebene darstellt als die vorhergehenden, auf der die „Gesellschaft“ operiert hat.

Das wird auch in der populären Kennzeichnung derjenigen eingefangen, wieder die politischen Linken, die sich in ihren Ansichten und Vorschlägen für soziale Reformen und Wandel als „progressiv“ bezeichnen. Andererseits werden ihre Gegner als „reaktionär“, „konservativ“ oder als „Leugner“ einiger Facetten der Wirklichkeit deklariert. Letzteres sind diejenigen, die bestreiten, in Frage stellen oder ganz generell hinterfragen, ob der „Klimawandel“ allein, in erster Linie oder zumindest in erheblichen Maße von Menschen verursacht wird. Oder ob Amerika noch immer eine rassistischere, frauenfeindlichere oder eine allgemein gegen „soziale Gerechtigkeit“ gerichtete Gesellschaft ist oder auf dem Weg dorthin ist. Continue reading

Katastrophe in Rot: Der 100. Jahrestag der sozialistischen Revolution in Russland

von Richard Ebeling (The Future of Freedom Foundation), am 7. November 2017

Der 7. November 2017 markierte den 100. Jahrestag der Russischen (oder bolschewistischen) Revolution, die an diesem Tag im November 1917 stattfand, die zur kommunistischen „Diktatur des Proletariats“ führte und eine Epoche der totalitären Tyrannei und des Massenmords einleitete, sowohl in Russland als auch in jedem anderen Land, in dem der Sozialismus praktiziert wurde.

Historiker schätzen, dass im Namen des Aufbaus der kollektivistischen Utopie bis zu 150 Millionen Menschen, wenn nicht mehr — unschuldige Männer, Frauen und Kinder — getötet wurden.

Sie wurden erschossen, gefoltert und man ließ sie in Gefängniszellen, Verhörzimmern, in Arbeitslagern oder einfach nur dort, wo sie lebten, zu Tode arbeiten oder verhungern.

Der „Sozialismus in der Praxis“ schuf eine Schreckenskammer, in der das Individuum auf ein bloßes entbehrliches „Zahnrad im Getriebe“ reduziert wurde, um dem Gemeinwohl zu dienen, oder zu „Feinden des Volkes“ gemacht wurde, um als Auftakt zum Aufbau einer „hellen, schönen kommunistischen Zukunft“ eliminiert zu werden. Continue reading

Erinnerungen an das blutige Jahrhundert des Kommunismus

von Stephen Kotkin (Wall Street Journal), am 3. November 2017

In den 100 Jahren seit Lenins Putsch in Russland hat die Ideologie der Abschaffung der Märkte und des Privateigentums eine lange, mörderische Spur der Zerstörung hinterlassen

Diese Woche vor einem Jahrhundert übernahm der Kommunismus das russische Reich, den damals größten Staat der Welt. Linke Bewegungen verschiedener Art waren in der europäischen Politik lange vor der Revolution vom 25. Oktober 1917 (was im reformierten russischen Kalender zum 7. November wurde) weit verbreitet gewesen, aber Vladimir Lenin und seine Bolschewiki waren anders. Sie vertraten nicht nur fanatische Überzeugungen, sondern waren auch flexibel in ihrer Taktik — und hatten Glück mit ihren Gegnern. Continue reading

Warum die Nazis Sozialisten waren und warum der Sozialismus totalitär ist

von George Reisman, am 11. November 2005

Mein heutiges Ziel ist es, auf zwei wichtige Punkte einzugehen: Erstens will ich zeigen, warum Nazi-Deutschland ein sozialistischer Staat war, kein kapitalistischer. Und zweitens will ich zeigen, warum der Sozialismus, wenn er als Wirtschaftssystem verstanden wird, das auf staatlichem Eigentum an den Produktionsmitteln basiert, eine totalitäre Diktatur erfordert.

Die Identifikation des nationalsozialistischen Deutschlands als sozialistischer Staat war eine der vielen großen Leistungen von Ludwig von Mises.

Wenn man sich daran erinnert, dass das Wort „Nazi“ eine Abkürzung für die „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ war — (Englisch: the „National Socialist Germans Workers Party“ — dann könnte es erscheinen, dass die Identifaktion von Mises nicht allzu bemerkenswert war. Denn was sollte man von einem Wirtschaftssystem in einem Land, das von einer Partei mit „sozialistisch“ im Namen regiert wird, anderes erwarten, als Sozialismus?

Dennoch, abgesehen von Mises und seinen Lesern denkt praktisch niemand an Nazi-Deutschland als sozialistischen Staat. Es ist weitaus geläufiger zu glauben, dass es sich um eine Form des Kapitalismus handelte, wie von den Kommunisten und allen anderen Marxisten behauptet wurde. Continue reading

Die Venezueler wollten Sozialismus – Den haben sie bekommen

von Jim, am 7. Mai 2017

Im Jahr 2016 hat der durchschnittliche Venezueler 8,6 Kilogramm abgenommen.

Das Wunder des Sozialismus!

Es war ebenfalls das Jahr 2016, als den Sozialisten das Geld anderer Leute ausging …

Die Venezueler wollten den Sozialismus, und sie haben ihn bekommen — mehr als sie wollten.

Chavez hat damit angefangen, das Eigentum der Ölgesellschaften einzusacken, und als er starb war er Milliardär. Am Anfang ist noch ein Teil des Reichtums an die Venezueler durchgesickert, die damit ziemlich glücklich waren — anfangs. Continue reading

Der Fürst

von Jim, am 26. Juni 2011

Wer spaltet und hetzt uns gegeneinander auf?

Wenn du nun an irgendeine Gruppe gedacht hast, die sich aus gewöhnlichen Menschen zusammensetzt wie Südländer, Schwarze, Konservative, Einwanderer, Gewerkschaftsarbeiter, Schwule, „Evangelikale“, Mohammedaner, Juden, Liberale, Tea Party-Leuten, Umweltschützer, Rote Staaten, Blaue Staaten, etc.

HÖR AUF DAMIT!

Ansonsten bist du nur ein nützlicher Idiot im Auftrag derjenigen, die uns gegeneinander aufhetzen wollen.

Die Front-Männer sind leicht zu identifizieren, aber wer sind ihre Unterstützer? Was wie die harmloseste Entzweiung scheinen mag, dient tatsächlich als wirksame Ablenkung während sie Kriege führen, Finanzbetrug begehen oder Banken retten. Wenn die Entzweiung selbst mehr ist als eine Ablenkung, dann kann sie genug Wähler manipulieren um eine Mehrheit für Kandidaten oder eine Politik zu erreichen, die unseren Wohlstand und unsere Freiheit reduzieren. Continue reading

Die Soziopathen-PsyOp

von Jim, am 22. Juli 2017

Ist euch das verstärkte Interesse an Psychopathen und Soziopathen aufgefallen? Ist das nicht verwirrend?

Dieses Interesse könnte echt oder auch nicht sein, aber es wird sicherlich von Regierungen, den Mainstream-Medien und Universitäten gefördert, vereinnahmt und verzerrt, um ihre Agenda zu fördern, die echten Psychopathen zugute kommt.

Doch lasst uns zuerst ein ehrliches Verständnis von Psychopathen und dann Soziopathen aufbauen. Continue reading

Amerikanische Studenten lieben Sozialismus (können ihn aber nicht erklären)

von Cabot Phillips, am 15. Juli 2017

Wenn man die meisten Studenten fragt, dann werden sie einem sagen, dass der Sozialismus eine wunderbare Sache ist. Nur bittet sie danach nicht, ihn zu definieren, weil ihr die gleiche Antwort erhalten werdet.

Letztes Jahr wurde eine Umfrage veröffentlicht, die zeigt, dass 53% der Amerikaner unter 35 Jahren mit dem aktuellen US-Wirtschaftssystem nicht zufrieden sind und denken, dass der Sozialismus gut für das Land sein würde. Continue reading

Venezuela: Ein sozialistischer Failed State

„Der Sozialismus hat ein paar sehr mächtige Millionäre hervorgebracht“: Während die Venezolaner auf den Straßen verhungern, macht die Elite mit der Party weiter

von Daniel Lang, am 20. Juni 2017

Es ist immer witzig, mit Sozialisten über die Vorzüge ihrer Ideologie zu diskutieren. Wenn man auf ein Land wie Venezuela zeigt und sagt: „Schaut! Das ist es, wo Sozialismus hinführt“, dann werden sie ohne Zweifel behaupten, dass das kein echtes Beispiel für Sozialismus wäre. Doch wenn man nur ein paar Jahre zurückgeht, dann wird man herausfinden, dass ihre Wahrnehmung von Venezuela ganz anders war. Continue reading