Karl Marx‘ Missverständnisse betreffend Mensch und Märkte

von Richard M. Ebeling, am 20. Februar 2017

Karl Marx war nicht immer Kommunist, auch wenn dies seltsam klingen mag. Noch 1842, als Marx Mitte 20 war, sagte er tatsächlich, dass er jeden Versuch, ein kommunistisches System aufzubauen, ablehnte. Im Oktober 1842 wurde er Redakteur der Rheinischen Zeitung und schrieb in einem Leitartikel:

„Die Rheinische Zeitung … gibt nicht zu, dass kommunistische Ideen in ihrer jetzigen Form bloß theoretische Realität besitzen, und kann daher noch weniger ihre praktische Umsetzung begehren oder gar für möglich halten.“

1843 musste Marx aufgrund des politischen Drucks der preußischen Regierung seine Redaktion niederlegen und zog schließlich nach Paris. In Paris traf er seinen zukünftigen Mitstreiter auf Lebenszeit, Friedrich Engels (der bereits Sozialist war), und begann seine tiefere Beschäftigung mit Sozialismus und Kommunismus, was zu seiner vollständigen „Bekehrung“ zum kollektivistischen Ideal führte. Continue reading

Karl Marx, der Mann hinter der Kommunistischen Revolution

von Richard M. Ebeling, am 13. Februar 2017

Als Karl Marx im März 1883 starb, besuchte nur etwa ein Dutzend Menschen seine Beerdigung auf einem Friedhof in London, England, einschließlich der Familienangehörigen. Doch seit über einem Jahrhundert nach seinem Tod — und sogar bis heute — gibt es nur wenige Denker, deren Ideen auf verschiedene Aspekte der modernen Weltgeschichte einen ebenso großen Einfluss ausüben. Wie einige sagten, hat seit der Geburt des Christentums und dem Aufstieg des Islams keine andere Religion oder Glaubenssystem einen so weltweiten Einfluss gehabt wie der Marxismus.

Marx‘ Kritik am Kapitalismus und an der kapitalistischen Gesellschaft hat einen großen Teil des sozialen Denkens in den westlichen Ländern geprägt, was zum Wohlfahrtsstaat und zu umfangreichen Eingriffen der Regierung in wirtschaftliche Angelegenheiten führte. Und sie diente als der ideologische Banner, der die sozialistischen und kommunistischen Revolutionen des 20. Jahrhunderts inspirierte — beginnend in Russland im Jahr 1917 und noch immer mit politischer Macht in Ländern wie Kuba, Nordkorea, Vietnam und China. Continue reading

Katastrophe in Rot: Der 100. Jahrestag der sozialistischen Revolution in Russland

von Richard Ebeling (The Future of Freedom Foundation), am 7. November 2017

Der 7. November 2017 markierte den 100. Jahrestag der Russischen (oder bolschewistischen) Revolution, die an diesem Tag im November 1917 stattfand, die zur kommunistischen „Diktatur des Proletariats“ führte und eine Epoche der totalitären Tyrannei und des Massenmords einleitete, sowohl in Russland als auch in jedem anderen Land, in dem der Sozialismus praktiziert wurde.

Historiker schätzen, dass im Namen des Aufbaus der kollektivistischen Utopie bis zu 150 Millionen Menschen, wenn nicht mehr — unschuldige Männer, Frauen und Kinder — getötet wurden.

Sie wurden erschossen, gefoltert und man ließ sie in Gefängniszellen, Verhörzimmern, in Arbeitslagern oder einfach nur dort, wo sie lebten, zu Tode arbeiten oder verhungern.

Der „Sozialismus in der Praxis“ schuf eine Schreckenskammer, in der das Individuum auf ein bloßes entbehrliches „Zahnrad im Getriebe“ reduziert wurde, um dem Gemeinwohl zu dienen, oder zu „Feinden des Volkes“ gemacht wurde, um als Auftakt zum Aufbau einer „hellen, schönen kommunistischen Zukunft“ eliminiert zu werden. Continue reading

Erinnerungen an das blutige Jahrhundert des Kommunismus

von Stephen Kotkin (Wall Street Journal), am 3. November 2017

In den 100 Jahren seit Lenins Putsch in Russland hat die Ideologie der Abschaffung der Märkte und des Privateigentums eine lange, mörderische Spur der Zerstörung hinterlassen

Diese Woche vor einem Jahrhundert übernahm der Kommunismus das russische Reich, den damals größten Staat der Welt. Linke Bewegungen verschiedener Art waren in der europäischen Politik lange vor der Revolution vom 25. Oktober 1917 (was im reformierten russischen Kalender zum 7. November wurde) weit verbreitet gewesen, aber Vladimir Lenin und seine Bolschewiki waren anders. Sie vertraten nicht nur fanatische Überzeugungen, sondern waren auch flexibel in ihrer Taktik — und hatten Glück mit ihren Gegnern. Continue reading

Massenkontrolle und die Neudefinition von Freiheit

von Omar Cherif, am 9. Jänner 2013

Vor genau einem Monat marschierten in Ägypten Hunderttausende Anti-Mursi Demonstranten vom Tahrir-Platz zum Präsidentenpalast in Kairo, um NEIN zur offensichtlich mangelhaften islamistischen Verfassung zu sagen, was sich später zu einem mehrtägigen friedlichen Sitzstreik entwickelte. Nachdem die Zahl der Demonstranten nachgelassen hatte und viele nach Hause gingen, wurden die Demonstranten von den Anhängern der Muslim-Brüderschaft, die Pro-Mursi waren und die mit Bussen aus dem ganzen Land angekarrt wurden, angegriffen. Fünf Menschen wurden bei den Zusammenstößen getötet sowie Dutzende verletzt, als ihre Zelte verwüstet wurden. Einige wurde sogar brutal gefoltert, darunter Frauen, Ärzte und ein Botschafter, nur weil sie gerade in der Gegend waren.

Was mich wirklich fasziniert hat, war, dass Obama und Hillary Clinton Mursi nur 10 Tage zuvor gelobt haben. Tatsächlich besuchte Essam El Erian, ein Typ der Muslim-Bruderschaft, der auch Vizepräsident der „Freiheit und Gerechtigkeit“-Partei und Mursis Handlanger ist, gerade die USA. Höchstwahrscheinlich um neue Anweisungen zu erhalten, was zu tun ist, um dieser riesigen wachsenden Opposition auf der Straße entgegenzuwirken. Es ist eine Schande, dass die USA derart offen eine theokratische Diktatur feiert, die so offen jene vernichtet, die sich ihr widersetzen. Aber eine noch viel größere Schande war das Medien-Blackout über diese Ereignisse bei CNN, BBC und der New York Times, die ein Foto mit der Bildunterschrift „Ein Demonstrant der Muslimbrüderschaft heilt die Verwundeten“ veröffentlicht haben, als die ganze Welt wusste, dass die einzigen bewaffneten Menschen, die Anti-Mursi Demonstranten getötet und terrorisiert haben, die Islamisten waren. Wenig überraschend wurde darüber auch nicht im katarischen Al-Jazeera berichtet. Continue reading

Wie die Elite die Welt beherrscht – Teil 5: Das Ziel heißt totale Weltherrschaft

von Michael Snyder, am 27. Oktober 2017

Wollt ihr, dass eure Kinder und Enkelkinder in einem globalen sozialistischen „Utopia“ aufwachsen, in dem jeder Aspekt ihres Lebens bis aufs kleinste Detail von Bürokraten bestimmt wird, die für ein weltweites Regierungssystem arbeiten, das von der Elite eingesetzt wurde? Für viele von euch könnte das wie aus einem futuristischen Science Fiction-Roman klingen, doch die Wahrheit ist, dass uns die Elite genau dorthin führen will. Das ist ihr Ziel. Ihre Agenda wird still und heimlich seit Jahrzehnten vorangetrieben, und wenn wir jetzt nicht aufstehen könnten zukünftige Generationen von Amerikanern sehr wohl in einem dystopischen Alptraum aufwachen wo es keine der Freiheiten mehr gibt, die wir heute genießen.

Bill Clintons Mentor an der Georgetown University, Dr. Carroll Quigley, hat über dieses Netzwerk von Elitisten in einem Buch namens „Tragedy and Hope“ geschrieben … Continue reading

Wie die Elite die Welt beherrscht – Teil 4: Sie kaufen Politiker und Amtsinhaber gewinnen fast immer

von Michael Snyder, am 26. Oktober 2017

Wenn wir einmal aufgewacht sind und verstanden haben, wie das Spiel läuft, dann haben wir eine echte Chance, die Dinge zu ändern. Seit Jahrzehnten zieht die Elite hinter den Kulissen der beiden großen Parteien die Fäden. Deshalb schien sich auch nie etwas zu verändern, egal welche Partei an der Macht war. Die Agenda der Elite schien immer voranzuschreiten, und gewöhnliche Menschen wie wir selbst waren schon immer frustriert darüber, dass wir daran nichts ändern können. Doch jetzt scheint sich eine Veränderung abzuzeichnen. Donald Trump hat sich mit dem Establishment beider großer Parteien angelegt und wie durch ein Wunder hat er die Präsidentschaft gewonnen. In Alabama hat die Elite mehr als 30 Millionen Dollar ausgegeben, um Roy Moore zu besiegen, und er hat noch immer Luther Strange besiegt. Ein politisches Erwachen findet statt, und ich kann es kaum erwarten zu sehen, was bei den Mid-term-Elections 2018 geschieht.

In Teil 1 und Teil 2 dieser Serie habe ich darüber gesprochen, wie die Elite Schulden als Werkzeug der Versklavung benutzt. In Teil 3 bin ich darauf eingegangen, wie die Elite die kolossalen Medienkonzerne, die sie besitzen, dazu benutzt um zu kontrollieren, was wir denken. Heute möchte ich über ihren Einfluss auf die Politik sprechen. Continue reading