Erinnerungen an das blutige Jahrhundert des Kommunismus

von Stephen Kotkin (Wall Street Journal), am 3. November 2017

In den 100 Jahren seit Lenins Putsch in Russland hat die Ideologie der Abschaffung der Märkte und des Privateigentums eine lange, mörderische Spur der Zerstörung hinterlassen

Diese Woche vor einem Jahrhundert übernahm der Kommunismus das russische Reich, den damals größten Staat der Welt. Linke Bewegungen verschiedener Art waren in der europäischen Politik lange vor der Revolution vom 25. Oktober 1917 (was im reformierten russischen Kalender zum 7. November wurde) weit verbreitet gewesen, aber Vladimir Lenin und seine Bolschewiki waren anders. Sie vertraten nicht nur fanatische Überzeugungen, sondern waren auch flexibel in ihrer Taktik — und hatten Glück mit ihren Gegnern. Continue reading

Warum die Nazis Sozialisten waren und warum der Sozialismus totalitär ist

von George Reisman, am 11. November 2005

Mein heutiges Ziel ist es, auf zwei wichtige Punkte einzugehen: Erstens will ich zeigen, warum Nazi-Deutschland ein sozialistischer Staat war, kein kapitalistischer. Und zweitens will ich zeigen, warum der Sozialismus, wenn er als Wirtschaftssystem verstanden wird, das auf staatlichem Eigentum an den Produktionsmitteln basiert, eine totalitäre Diktatur erfordert.

Die Identifikation des nationalsozialistischen Deutschlands als sozialistischer Staat war eine der vielen großen Leistungen von Ludwig von Mises.

Wenn man sich daran erinnert, dass das Wort „Nazi“ eine Abkürzung für die „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ war — (Englisch: the „National Socialist Germans Workers Party“ — dann könnte es erscheinen, dass die Identifaktion von Mises nicht allzu bemerkenswert war. Denn was sollte man von einem Wirtschaftssystem in einem Land, das von einer Partei mit „sozialistisch“ im Namen regiert wird, anderes erwarten, als Sozialismus?

Dennoch, abgesehen von Mises und seinen Lesern denkt praktisch niemand an Nazi-Deutschland als sozialistischen Staat. Es ist weitaus geläufiger zu glauben, dass es sich um eine Form des Kapitalismus handelte, wie von den Kommunisten und allen anderen Marxisten behauptet wurde. Continue reading

Die Top 10 wahnhaftesten „Fakten“ der verrückten Linken Fakten-Checker

von Mike Adams, am 18. Dezember 2016

Nachdem Facebook die Absicht angekündigt hat, eine Echokammer des Wahrheitsministeriums zu etablieren, indem sie alle Nachrichten, die man nicht mag, als „Fake News“ bezeichnen, dachte ich dass es angemessen wäre, die Top 10 der wahnhaftesten „Fakten“ darzulegen, denen sich Menschen unterwerfen müssen, wenn sie sich weiterhin Facebook, CNN oder jede andere Nachrichten-Propaganda ansehen, die von irgendeinem psychisch Kranken der politischen Linken in Amerika veröffentlicht wurde.

Wie jeder mit einem funktionierenden Gehirn bereits weiß, sind die gestörten Linken völlig ahnungslos, wenn es um Eigenschaften von „Fakten“ geht und woher diese kommen. Für sie sind „Fakten“ alles, was ihre Freunde wiederholen, auch wenn es mit Beweisen oder der Realität nicht das Geringste zu tun hat. Im Wesentlichen sind „Fakten“ alles, woran sie glauben, während „Fake News“ alles das beschreibt, was die anderen glauben. (Es ist wirklich so einfach in ihrem schwachsinnigen Gehirn.)

Also seht euch die folgenden Top 10 der wahnhaftesten „Fakten“ an, die schon bald als „Wahrheit“ vom neu gegründeten Nachrichtenkartell innerhalb Fakebooks verkündet werden sollen. Continue reading

Das sozialistische Frauenvolksbegehren 2.0

Das Ding ist so krank, dass man dabei gar nicht weiß, wo man mit dem Kritisieren anfangen soll. Versuchen wir es einfach mal bei den Initiatorinnen: Hannah Herbst, Stellvertretende Chefredakteurin vom CIA-Magazin Vice und Teresa Havlicek, auch irgendwie Journalistin und Netzwerkerin, unter anderem bei The Gap. Diese zwei Damen stehen zumindest im Impressum der Website über das Frauenvolksbegehren. Auch der Vereinsname steht dort, „Frauenvolksbegehren 2.0 – Verein zur Neuauflage eines Frauenvolksbegehrens in Österreich“, zu dem man aber leider nichts auf der BMI-Website im ZVR finden kann.

FORDERUNGEN

JEDES KIND HAT SEINEN PLATZ

Jedes Kind hat nach Ablauf der Mutterschutzfrist einen Rechtsanspruch auf ganztägige, kostenlose, flächendeckende, qualitativ hochwertige Betreuung.

Bedeutet, dass 8 Wochen alte Babys in Ganztagsbetreuungsstätten abgeschoben werden sollen. Eine uralte Forderung der Sozialisten, die Kinder soll der Staat erziehen, nicht die leiblichen Eltern, und zwar so früh wie möglich, um eine Eltern-Kind-Bindung zu verhindern, damit der Staat mehr Macht über diese Kinder erhält und sie besser für seine Zwecke manipulieren kann. Continue reading