Zwangsmigration: Der Krieg des Zionismus gegen Europa (2/11)

von Gearóid Ó Colmáin, 20. Jänner 2016

Disclaimer: Die in dieser Artikelserie vorgebrachte Sicht auf die Welt und die damit in Zusammenhang stehenden Meinungen spiegeln nicht notwendigerweise die Meinung und Weltsicht des ÖDV-Exodus wider.

Die Militarisierung des Flüchtlings

Künstliche Massenmigration als imperiale Politik hat eine lange Geschichte. Um dies zu verdeutlichen, werden wir ein paar historische Beispiele nennen. Laut dem bulgarischen Historiker A. Eminov führten Bürgerkriege auf dem Balkan im 13. und 14. Jahrhundert zu einem erheblichen Bevölkerungsrückgang, was die Kolonisierung des Balkans durch das Osmanische Reich erheblich erleichterte. Die Deportation der Nomaden und der organisierte Transport muslimischer Flüchtlinge durch das Osmanische Reich spielten eine bedeutende Rolle bei der Besiedlung dieser Region.

Obwohl Türken heute über 8 Prozent der bulgarischen Bevölkerung ausmachen, hat der Neo-Ottomanismus der Türkei Anschuldigungen von der bulgarischen nationalistischen Partei „Attack“ ausgelöst, dass die Türkei plant, das Land zu rekolonisieren. Bulgarien hat die höchste Anzahl an Moscheen in Europa pro Kopf.

Angesichts der Tatsache, dass die Türkei den Islamischen Staat (ISIS) in Syrien unterstützt, während sie die Neukolonisierung des Balkans plant, ist die Entscheidung der bulgarischen Regierung, einen Zaun an der Grenze zur Türkei zu errichten, die richtige. Oppositionspolitiker in Bulgarien beschrieben die Unterwerfung ihrer Regierung gegenüber der EU und der NATO als Verrat und gleichbedeutend mit dem Völkermord gegen ethnische Bulgaren, deren Bevölkerung seit dem Fall des Kommunismus drastisch zurückgegangen ist.

Im 19. Jahrhundert organsierte die britische Imperium die Massenmigration der bengalischen Muslime nach Burma, um dort auf den Plantagen im überwiegend buddhistischen Rakhaing-Staat zu arbeiten. Der Zweck der Migration war, eine künstliche Herrscherklasse zu erschaffen, die vom Schutz des britischen Imperiums abhängig war. Das Ergebnis war über ein Jahrhundert der Spannungen zwischen den einheimischen buddhistischen Bewohnern und den muslimischen Siedlern, Spannungen, die zu den ethnischen Säuberungen von heute geführt haben, wobei Takfiri-Fanatiker, die von Pakistan und Saudi Arabien finanziert werden, einen Genozid gegen die lokalen buddhistischen Bauern begehen, mit der vollen Komplizenschaft von „Menschenrechts“-Organisationen und den Massenmedien als Teil einer US/israelischen geostrategischen Initiative um den Rakhaing-Staat durch eine Trennung von Myanmar zu kossoviszieren und dadurch einen Stützpunkt für westliche Neokolonialinteressen im hochpolitischen Golf von Bengalen zu sichern. Die sogenannte „Rohingya-Krise“ bezeugt eine neue Phase der imperialistischen Politik; nämlich die rücksichtslose Militarisierung des Flüchtlings.

Im 19. Jahrhundert importierte das imperiale Belgien Hunderttausende ruandische Tutsi-Arbeiter in den Kongo, um ihre Arbeitskolonien zu besetzen. Diese künstliche Migrationspolitik des belgischen Imperialismus spielte eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Befeuerung der gegenwärtigen ethnischen Säuberungen und laufenden neokolonialen Stellvertreterkriegen, die von den US/israelischen und europäischen Mächten in der demokratischen Republik Kongo, wo das US/israelische Tutsi-Marionettenregime von Paul Kagame im Namen der westlichen Konzerne mordet und plündert. Das Wall Street Journal hat Kagames zionistisches Marionettenregime ironisch als das „Israel Afrikas“ beschrieben.

Hier wurden Hutu-Flüchtlinge, die vor Kagames völkermordenden Regime flohen, systematisch von den durch Zionisten unterstützten ruandischen Militär bombardiert und abgeschlachtet. Kriegsflüchtlinge wurden von den Aggressoren als Vorwand für noch mehr Krieg und Eroberung eingesetzt. Die USA und die EU haben Burundi seit April 2015 destabilisiert. Jetzt greifen Terroristen das Land aus Flüchtlingscamps in Ruanda an, mit voller Unterstützung der Westmächte.

Eine Bevölkerungsexplosion in London im 16. und 17. Jahrhundert lieferte einen großen Impuls für die Kolonisierung Amerikas. Über zwei Drittel der ersten Siedler in Nordamerika waren Schuldknechte, 75% davon waren junge Männer, die alle jünger als 25 Jahre waren. Die Jugend war erforderlich, um die Arbeitskapazität in den Kolonien des Imperiums zu erweitern. Die Siedlerkultur, die von religiösem Fanatismus und einem Überlegenheitskomplex geprägt war, brauchte nicht lange, um die einheimische amerikanische Bevölkerung zu dezimieren. Einer der Gründe für den Bevölkerungsrückgang der powatanischen Völker war die Toleranz und Freundlichkeit gegenüber der Siedlerkultur.

Der Vergleich der Massenmigration von Menschen aus dem globalen Süden nach Europa heute mit der europäischen Kolonisation der Vereinigten Staaten könnte gekünstelt und unangemessen klingen, aber es existieren trotzdem wichtige Gemeinsamkeiten. Wie im 16. und 17. Jahrhundert erlebt die Welt eine Wiederauferstehung des religiösen Krieges, während die Bevölkerungsexplosionen und der Krieg in den Entwicklungsländern die Massenmigration antreiben. Diesmal jedoch, da die Welt durch Jahrhunderte der europäischen Kolonisierung bereits geteilt ist, bewegen sich Menschen aus dem Süden in Richtung Norden. Das Konfliktpotential zwischen einer sinkenden einheimischen Bevölkerung und einer durchsetzungsfähigen, muslimisch dominierten Siedlerkultur ist groß, insbesondere dann, wenn es den Interessen der europäischen Elite dient, die mit den Wahhabitischen Scheichs im Nahen Osten zusammenarbeiten. Während die Menschen des globalen Südens vor den Konsequenzen des europäischen Imperialismus fliehen, stellt die Indoktrination des Wahhabitischen Islams bei muslimischen Einwanderern ein ernsthaftes Hindernis für das Erwachen eines Klassenbewusstseins dar, welches für die Vereinigung mit nicht-muslimischen Einheimischen gegen ihre internationalistischen bürgerlichen Unterdrücker notwendig ist.

Im Irland des 17. Jahrhunderts besiedelte die britische Regierung Ländereien in der nördlichen Provinz Ulster mit protestantischen und presbyterischen Siedlern, die in Angst vor ihren katholischen Nachbarn lebten, die sie vertrieben hatten. Es ware eine imperiale Politik des Teile und Herrsche, die jahrhundertelang anhielt. Im 19. Jahrhundert wurde die Hungersnot und die Massenauswanderung von Irland nach Amerika durch die Weigerung des britischen Staats verursacht, den irischen Bauern zu erlauben, die Früchte ihrer Arbeit zu genießen. Die Massenmigration nutzte der aufkommenden herrschenden Klasse in den Vereinigten Staaten, die billige Arbeitskraft genauso benötigte wie die britische Regierung, die die Bevölkerung von Irland verringern wollte. Mit anderen Worten: Die Massenmigration ermöglichte es der transatlantischen angelsächsischen Finanzelite, die gewichtigen sozialen und wirtschaftlichen Probleme, die sie selbst geschaffen hatte, in einen Vorteil zu verwandeln. Der Verlust für Irland war nicht wieder gutzumachen. Westeuropas älteste literarische Volkssprache wurde auf Minderheitenstatus reduziert, während der Verlust der jugendlichen Genialität für den Status Quo wirkte und so Irlands Unterwerfung unter die britische kaiserliche Elite sicherstellte, sowohl vor als auch nach der formalen Unabhängigkeit.

Ein jüngeres Beispiel für Migration als Werkzeug des Imperialismus ist Eritrea. Seit der Unabhängigkeit des Landes von Äthiopien im Jahr 1993 beschritt Eritrea einen einzigartigen unabhängigen Weg zur nationalen Befreiung sowie zur sozioökonomischen Entwicklung. Die Ergebnisse waren erstaunlich, wobei die Wirtschaftswachstumsraten die meisten anderen Entwicklungsländer übertrafen. Allerdings hat die sozial-orientierte Politik der eritreischen Regierung das Land in Konflikt mit neokolonialen Interessen gebracht. Infolgedessen wurden im Jahr 2009 von den Vereinigten Staaten Sanktionen gegen das einzige Land am Horn von Afrika verhängt, dessen Kinder immer satt, angezogen und gebildet waren.

Währenddessen fliehen Millionen vor Hunger und Armut in den US-Vasallenstaat Äthiopien, der derzeit einen Teil von Eritrea besetzt, seit der äthiopischen Invasion des Landes im Jahr 1998 mit amerikanischer Unterstützung. Die US-Geostrategie gegen Eritrea beinhaltet den Schmuggel von Eritreern nach Europa in einer riesigen logistischen Operation, wobei Beamte der Vereinten Nationen und „Menschenrechts“-NGOs wie Watch the Med involviert sind.

Dieser neokoloniale Verein ist tief in den Schmuggel von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, Zentralasien und aus der Türkei verwickelt.

Watch the Med ist ein Musterbeispiel dafür, wie kleinbürgerliche europäische Vorurteile gegen Entwicklungsländer von den Eliten dafür genutzt werden, um ihre Globalisierungsagenda zu fördern. Die NGO, die behauptet gegen die EU-„Militarisierung“ des Mittelmeers und gegen die Festung Europa zu sein, ohrfeigte das Libyen von Col. Gaddafi für seinen angeblichen „Missbrauch von Migrantenrechten“, trotz der Tatsache, dass Gaddafis Libyen von den Vereinten Nationen für den Respekt von Menschenrechten gelobt wurde und es Tausende Migranten aus der Sub-Sahara in die libysche Dschamahirija integriert hat, wo sie in der Lage waren zu arbeiten und gratis Gesundheitsversorgung, Bildung und Unterbringung genossen.

Eine Schlüsselfigur in dieser kriminellen Operation ist ein Nobelpreisträger, der unter dem Namen „Vater“ Mussie Zerai bekannt ist, ein fauler katholischer Priester, der den Schmuggel von Ostafrikanern nach Europa aus dem vom Krieg zerrütteten Libyen koordiniert hat, womit er sich viel Geld, Lob und den Beinamen „Erzengel der Flüchtlinge“ verdient hat.

Es ist unmöglich zu sagen, ob Watch the Med von Vorreitern der Globalisierung wie George Soros finanziert wird, aber diese europäischen Gutmenschen würden sich sicherlich anständige Gehälter vom jüdischen Oligarchen verdienen.

Als Teil der Destabilisierung von Eritrea behandelt die EU Flüchtlinge bevorzugt, wenn sich diese als Eritreer registrieren. Eritreische Forscher haben gezeigt, dass die meisten Migranten Ostafrikas aus Äthiopien und Somalia stammen. Dennoch lassen sie sich bei ihre Ankunft in der EU als Eritreer registrieren. Die Migranten verirren sich oft in Meer. Al Jazeera interviewte kürzlich einen Menschenschlepper aus Äthiopien, der bestätigte, dass Tausende Bürger dieses Landes nach Europa geschmuggelt werden. Dennoch zeigen die Eurostat-Zahlen für 2013-14 überhaupt keine äthiopischen Bürger, während die Zahl der Eritreer erstaunlich hoch ist.

In einem Market-Watch-Artikel mit dem Titel „Hier ist mein Plan, um das Asyl-Chaos zu lösen“, macht George Soros die Politik von Victor Orban runter und meint, dass diese droht, die „EU zu spalten und zu zerstören“. Soros vertritt nachdrücklich die Schaffung von „NGOs“, um die Massenmigration nach Europa zu erleichtern.

Orban hat darauf hingewiesen, dass diejenigen, die Flüchtlinge/Migranten in Europa willkommenklatschen, in die Hände von Soros und der globalen Finanzoligarchen spielen.

Die eritreische Regierung hat Beweise für die Rolle der CIA beim Schmuggeln verzweifelter Menschen aus dem Horn von Afrika. Sie haben ebenso Beweise für den Versuch von Amnesty International, politische Unruhen und Gewalt im Land zu schüren.

Die faule ‚eritreische‘ Flüchtlingskrise wird zynisch von den Massenmedien dafür benutzt, um Afrikas einzig freies und wirklich demokratisches, post-koloniales Land zu verleumden und dessen Entwicklung zu behindern, während die Kassen der abscheulichen „Mordmaschine der Menschenrechte“ gefüllt werden, alles im Dienste des Imperiums. Das bestätigt erneut die Militarisierung des Flüchtlings. Die derzeitige Eskalation der Flüchtlingskrise in Europa sollte in diesem Zusammenhang analysiert werden.

Was ist also der Zweck für die Militarisierung von Flüchtlingen?

Kelly M. Greenhill, außenpolitische Beraterin, argumentiert in ihrem Buch „Weapons of Mass Migration“, dass die absichtliche Zwangsmigration eine Strategie ist, die von Regierungen benutzt wird, um Zugeständnisse von anderen Regierungen zu erlangen. Mit anderen Worten, Regierungen benutzen Flüchtlinge oft als Waffen, um Druck auf andere Regierungen für politische Zwecke auszuüben. Greenhill dokumentiert über 59 Beispiele für Flüchtlinge seit dem Zweiten Weltkrieg, die als Waffen benutzt wurden.

Es gibt zwar unzählige Frauen und Kinder und unschuldige Opfer der von der NATO/Zionismus befeuerten Kriege unter dem Strom von Menschen, die nach Europa einwandern, die alle Hilfe verdienen, die sie kriegen können, es ist aber zutiefst reaktionär und unehrlich, die offensichtliche Instrumentalisierung der Einwanderung durch den Imperialismus zu ignorieren. Rationale und ehrliche Analysen dieses komplexen Phänomens tendieren dazu, sich in Entwicklungsländern wie Russland oder dem Iran durchzusetzen, deren Presseagenturen umfangreiche Beweise für dieses Problem vorgelegt haben. Allerdings erstickt die geheuchelte Political Correctness oft konstruktive Debatten in westlichen Ländern, wo manche Analysten wie dieser Autor in sozialen Medien von sogenannten „Linken“ als „Faschisten“ und „Rassisten“ verleumdet werden, weil sie über diese Dinge berichten. George Soros und Co. würden ihnen sicherlich zustimmen.


Inhaltsverzeichnis

Teil 1:  Ist Victor Orban der „Chávez Europa’s“?
Teil 2:  Die Militarisierung des Flüchtlings
Teil 3:  Barnetts Fünf Ströme der Globalisierung
Teil 4:  Rothschilds „Schlachtschiffe“
Teil 5:  Die Balkanisierung Europas: Neo-Prometheismus und Neo-Osmanismus
Teil 6:  Die „Deutsche Frage“
Teil 7:  Wie die Gedankenpolizei der Pseudo-Linken über Rasse denkt
Teil 8:  Die Multikulti-Politik
Teil 9:  Ist Russland imperialistisch?
Teil 10: Präsident Wladimir Putin: Ein Mysterium
Teil 11: Zionismus: Imperialismus im Zeitalter der Konterrevolution

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